Interimsmaßnahme Hafenschule in Wiesbaden

BGF: 4.200 m²
Lph 1-9

in der Planungsphase

Für die Erweiterung und Sanierung der Hafenschule, einer Grundschule in Wiesbaden-Schierstein, ist eine temporäre Auslagerung in ein Interimsgebäude geplant. Dieses soll zusätzlich den ab 2026 stufenweise geltenden Anspruch auf Räumlichkeiten für eine Ganztagsbetreuung abdecken. Derzeit werden ca. 200 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, mit steigender Prognose bis zur Dreizügigkeit.

Da am Standort die notwendigen Flächen nicht zur Verfügung stehen, ist eine nicht mehr genutzte Sportplatzfläche im Stadtteil als Baugrundstück vorgesehen.

Die beengte Örtlichkeit erfordert eine dreigeschossige Bauweise. Der Baugrund ist für die erwarteten Lasten zu ertüchtigen. Für eine Umsetzung in Stahl-Raumzellenbauweise ergeben sich somit technische Herausforderungen für Gründungs- und Brandschutzkonzept.

Geplant wird ein U-förmiger Baukörper, der einen innenliegenden Schulhof schützend von der Straße abtrennt.

Im Erdgeschoss des Gebäudes werden die allgemeinen Nutzungen (Verwaltung, Pausen-WCs, Mensa mit Küche sowie ein Fachraum Bewegung angeordnet.

Die beiden Obergeschosse nehmen jeweils an den Seitenflügeln einen Jahrgangscluster mit Nebenräumen sowie Betreuungsflächen des Ganztags auf. Die parallel zur Straße verlaufende Verbindungsspange beinhaltet dabei Zusatzräume, wie eine Vorklasse, Bibliothek, einen Fachraum Musik, pädagogische Ergänzungsflächen sowie weitere Sanitärräume.

Der Fokus des Projekts liegt auf möglichst wirtschaftlicher und zeitsparender Umsetzung der räumlichen Anforderungen im Rahmen von marktgängigen Mietmodullösungen. Es wird eine reversible Schraubpfahlgründung angestrebt, die auch den ökologischen Fußabdruck des temporären Bauwerks stark reduziert.

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